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Veranstaltungen

Charterfeier des neugegründeten RT 14 Saaremaa/Estland, April 2012

Von 13. bis 15. April 2012 fand die Charterfeier des neugegründeten Round Table 14 Saaremaa in Estland statt.


Im Vorfeld wurden wir über den International Relationship Officer (IRO) des Round Table Austria auf unsere Namensvettern in Estland aufmerksam gemacht. Schneel hat sich unser Club entschieden, als Co-Pate gemeinsam mit dem RT 14 aus Tampere/Finnland zu fungieren.


Im Festsaal einer mittelalterlichen Burg in Saaremmaa wurde die Zeremonie würdevoll abgehalten. Die Finnen unterminierten diese Würde mit international typischen Tabler-Gebräuchen, an die sich die Esten erst gewöhnen mussten (z.B. Charter-Sheriffs mit Eierlikör-Gepansch für Gäste ohne Krawatten). Als die Esten das durch diese Bräuche zusammengekommen Geld überreicht bekamen, kehrt neben der äußerlichen auch die innerliche Ruhe ein.

 

Am Abend gab es ein Galadinner im örtlichen Kulturzentrum und einen kleinen Abstecher unserer Club-Mitglieder in eine Weinbar in der Nähe. Wir haben von der etwas genervten Besitzerin - nach mehrmaligem Nachfragen gelernt, dass es keinen estischen Wein gibt.


Der Abschied war rührselig. Tatsächlich gerührte Neo-Tabler aus Saaremaa, mehr oder weniger nüchterne Finnen und Norweger und auch wir begaben sich per Bus und Fähre zurück nach Tallinn, das wir ebenfalls noch erkundeten. Ein reizendes mittelalterliches Städtchen, zumindest der Kern von Tallinn.

 

Das Vorhaben mit unseren Tisch-Freunden aus Tampere und Saaremaa in Kontakt zu bleiben wird wohl ein Projekt für Herbst 2013 und kommende Jahre sein..... jedenfalls ein tolles Event!

 

Fotos: 

Die beiden Präsidenten 2011/12, Kaupo und Schelli

Die Burg in Saaremaa

Der Festsaal

Das Festpräsidium (RT 14 Tampere, RTE, Chartermaster, RT 14 Wien, RT 1 Tallinn)

Die Festgemeinschaft mit der Fahne des RT 14 Saaremaa

Stoni und Roli

Euromeeting 2013 in Oldenburg / Deutschland

Eine kleine Delegation des RT14-Wien hat sich aufgemacht, den Nord-Westen Deutschlands zu erkunden und den Rest des RT14-International zu beehren.

 

Nach einem echt sehenswerten Rahmenprogramm, das sich von Freitag bis Samstag beinahe durchgehend zog, fand am Samstag Abend der Banner-Evening, begleitet von Darbietungen aller Gast-Tische statt. "Hurra, Hurra, die Wiener die sind da" sollte es durch die Örtlichkeit hallen, es wurde leider nichts draus, da in der Zwischenzeit leise Walzerklänge im Saal erklangen, zu denen, man lese und staune, zwei leicht bekleidete Männer in Dirndln in den Raum tanzten. Kurz drauf, flankiert von zwei weiteren Männern in Lederhosen, wurden die "Damen" auch gleich zum Tanz aufgefordert, welche dankend annahmen.

......So begann die Darbietung des RT14-Wien........

Nach den Walzerklängen folgte der "Zillertaler Hochzeitsmarsch", der die Vier plötzlich wie von der Tarantel gestochen herumhopsen ließ........

......und so kam schließlich das Finale.........

...mit DJ Ötzi's "Anton aus Tirol", der die Herren und "Damen" auf der Tanzfläche sichtlich zu körperlichen Hochleistungen pushte.

Und zu guter Letzt, hat der RT14-Wien auch noch die Wertung der Jury - "die beste Darbietung des Abends" gewonnen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wir neckisch unsere zwei Jungs in den Dirndln ausgesehen haben.......

 

Man kann auf alle Fälle gespannt sein, was sich die 14-er aus Wien für's Euromeeting in Tampere 2014 einfallen lassen.

Austern & Champagner und der legendäre "Krampusexpress"

Wie jedes Jahr fand auch im Jahr 2013 wieder die karitative Veranstaltung "Austern&Champagner" statt, veranstaltet vom RT5 in Wien.

Zahlreiche Gäste anderer Tische waren vertreten, es konnten eifrigst Austern geschlürft und Champagner getrunken werden. All das für einen guten Zweck, da schmeckt's doch gleich viel besser..........

In Verbindung mit dieser Veranstaltung fand auch gleich tags darauf der legendäre "Krampus-Express", veranstaltet vom RT Wiener Neustadt, statt.

"Krampus-Express"???  Was soll das denn bitte sein??

Nun ja, man findet sich am Bahnhof Wien Meidling (Ausweichbahnhof für den künftigen Zentrallbahnhof in Wien) ein, trifft eine Menge andere Tabler, auch Tabler aus benachbarten Ländern,  und auch Freunde und Gäste und begibt sich nach einer kleinen "Aufwärmphase" in den "Krampus-Express". Dieser klingt nicht nur sonderlich, er sieht auch so aus. Handelt es sich hierbei doch um eine alte Diesel-Lok der ÖBB, allerdings mit zwei Disco-Waggons und einem Lounge-Waggon ausgestattet.

Kurzum, die Reise führt wie jedes Jahr über Wiener Neustatdt, wo mindestens nochmal so viele Personen wie in Wien zusteigen, in Richtung Graz. Bedingt durch die Flüssigkeitsaufnahme vergisst man die doch längere Fahrzeit als sonst üblich, was aber nicht weiter schlimm ist.

In Graz angekommen geht's Richtung Christkindlmarkt, um dort auch die örtlichen Tabler zu untersützen und Ihnen ihren Punsch-Vorrat zur Neige zu bringen. Nach einigen Stunden Aufenthalt in Graz begibt man sich schließlich wieder Richtung Disco-Zug, um die Heimreise nach Wiener NEustatdt bzw. Wien anzutreten.

Wenn man bedenkt, dass der Flüssigkeitsvorrat im Zug auf der Hinreise schon erschöpft war, und auch dank der Unterstützung des RT Graz wieder aufgefült wurde, kann man sich den Ausgang des Abends eigentlich ohne vieler weiterer Worte quasi "ausmalen".

Wir werden auch im Jahr 2014 wieder auf den Krampus-Express aufspringen und die Veranstalter dabei unterstützen, die Flaschen zu leeren und die Kasse für wohltätige Zwecke zu füllen.

 

 

Round Table WOK-WM 2014

Auch dieses Jahr fand im Feburar wieder die WOK-Wm, veranstaltet vom RT-A, ausgetragen vom RT27 (Feldkirch), "abgekupfert" von einer gleichnamigen Veranstaltung eines bekannten Ferneshsenders, in Innsbruck Igls statt.

 

Also machten sich vier verwegene (oder lebensmüde) Burschen des RT14 auf den Weg in Richtung Innsbruck, um die Beschaffenheit eines Eiskanals zu testen.

 

Am Eiskanal der Olympischen Spiele 1976 angekommen, ging es nach einer kurzen Einweisung auch schon in die Umkleide, um sich für den Höllenritt zu wappnen. Ausgerüstet mit Eishockey-Protektoren, ebensolchen Handschuhen und Sturzhelm "durften" wir uns also am Start einfinden, um als erstes "den WOK" zu begutachten. Wenn man an die herkömmliche Verwendung einer solchen Kochschüssel denkt, fragt man sich ja im Endeffekt schon, wie man auf die hirnverbrannte Idee kommt, in einer solchen (natürlich größer und massiver als die handelsüblichen) einen Eiskanal mit ca. 100 Sachen runterzurutschen.

 

Egal, "Augen zu und durch" sollte das Motto lauten. Gesagt, getan, rein in das Ding, ein kurzer Schupser am Start und der Ritt nimmt in einem Höllentempo seinen Lauf, den man in keinster Weise beeinflussen kann. RICHTIG, es gibt kein Gaspedal, keinen Lenker und vor allem keine BREMSE..............braucht man auch nicht, hat man ja nach gefühlten fünf Sekunden schon ein Tempo drauf, an das man sich weder gewöhnen kann noch möchte.

Ein Trainingslauf sollte es werden.....wurde es auch.......und der Adrenalinspiegel eines jeden Einzelnen von uns gab ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

Rein in den LKW, hinauf auf'n Berg und fertig machen für den zweiten Lauf, der auch in die Renn-Wertung gezählt wurde.

Das gleiche Porzedere noch einmal, durchatmen, seinen ganzen Mut aufbringen, um sich ein weiteres Mal wagemutig und ohne Furcht (haha...) in den Kanal zu schmeißen.............."habe ich meine Versicherung rechtzeitig einbezahlt?"......"habe ich mein Testament schon gemacht?"....."habe ich mich auch von all meinen Lieben verabschiedet?".........tja, das sind so Dinge, die einem in diesem Moment durch den Kopf gehen..........nützt alles nichts, der Starthelfer hat uns den Startschupser und seinen Segen bereits erteilt, und ab geht's......ein weiteres Mal durch die Hölle......durch eine 1.200 m lange eisige Strecke, völlig dem WOK und sich selbst überlassen.............keiner kann mehr helfen.........wann ist dieser Wahnsinnsritt denn endlich vorbei??

 

..........rein in den "Kreisel" mit über 2,5 G Belastung..... wieder eine Kurve.....noch eine Kurve.....und wieder eine......und noch eine........und nach neun Kurven.....endlich das Zielhaus mit dem Auslauf........und siehe da, auf der Anzeigentafel erscheint unsere Laufzeit 1:06,70....UND:  RT14, die Flachländer aus Wien, wurde in der Gesamtwertung ZWEITER hinter den Hausherren aus Innsbruck, die mit einer Laufzeit von 01:06,63 nur sieben Hundertsel Vorsprung hatten (kein Wunder, die dürften auch regelmäßig trainieren gehen.....)!!!!!!

 

Laufzeit RT 14:  1:06,70

Höchsteschwindigkeit RT 14: 99,34 km/h

 

Alles in Allem kamen wir jedoch zu der Erkenntnis, daß dieser Event auf alle Fälle einen Fixplatz im Kalender des RT 14 haben muss, gilt es doch, den zweiten Platz im nächsten Jahr zu verteidigen und vielleicht den Titel des RT-WOK-Weltmeisters nach Wien zu holen.

Wir freuen uns auf 2015!!!